2012
1
Mrz
Die Ursprünge der heutigen Sauna sind tief in der Geschichte verwurzelt. Der Begriff Sauna, der aus dem Finnischen stammt und übersetzt Schwitzstube “Raum aus Holz” oder finnisches Bad bedeutet, beschreibt einen beheizten Raum bzw. eine Gruppe von beheizten Räumen, in denen eine sehr hohe Temperatur herrscht und ein sogenanntes Schwitzbad genommen wird. Man bezeichnet dies auch als Saunierenbzw. saunen. Obwohl das Wort der finnischen Sprache entstammt, kommt die Sauna nicht aus Finnland. Die ältesten Funde fanden sich in Ostasien, von wo aus sich das Schwitzbad bis nach Mittel- und Südamerika verbreitet hat. Noch heute zelebrieren Eskimos und die Indianer in Nord-, Mittel-, und Südamerika diese Art des Badens.
Richtig Saunieren
Wichtig: Für Personen, die unter Bluthochdruck, Erkältungen, Entzündungen, Fieber, Epilepsie, Herzproblemen, Lungen- oder Hauterkrankungen leiden, ist ein Saunabesuch ungeeignet. Wer sich nicht sicher ist, sollte vor dem ersten Gang in die Sauna den Arzt befragen. Bei niedrigem Blutdruck ist es günstiger zu Liegen statt zu Sitzen. Deshalb darauf achten, die Beine nicht hängen zu lassen. Je nach Ausmaß und Stadium einer Erkrankung kann der Saunagang im Einzelfall gut tun oder aber gefährlich sein. Deshalb bei chronischen Leiden immer vorher den Arzt fragen, ob und wie viel Sauna man sich zumuten darf. Auch wer unter Schwindel und Kreislaufproblemen leidet, sollte sich unbedingt mit dem Arzt abstimmen, ob er sich in die Sauna wagen sollte.
Nach dem letzten Gang ausreichend trinken – aber auf keinen Fall Alkohol. Sportliche Aktivitäten nach der Sauna sollten Sie vermeiden!
2009
14
Okt
Bio-Sauna
Wem die 85°C bis 90°C der finnischen Saunas zu heiß sind, kann auch in einer so genannten Biosauna saunieren. Hier werden Temperaturen von etwa 40°C bis 55°C erreicht. Auch hier findet man den Saunaaufguss mit ätherischen Ölen. Die Biosauna wird häufig ergänzt mit speziellen Beleuchtungstechniken und kann daher auch als Lichttherapie wirken. Die Verweildauer ist im Vergleich zur finnischen Sauna höher und liegt bei etwa 15 bis 30 Minuten.
Massivholzsauna
Empfehlenswert ist der Bau einer Massivholzsauna. Das besondere Qualitätsmerkmal der Massivholzsaunen sind die Eckverbindungen. Genau gefräste Blockbohlen passen hier exakt ineinander und bilden daher eine stabile Einheit, die zu einem angenehmen, weichen und natürlichen Klima in der Sauna führen.
Dampfsauna
Die beiden beschriebenen Saunen weisen eine relativ geringe Luftfeuchtigkeit auf. Wer eine höhere Luftfeuchtigkeit der trockenen Sauna vorzieht, kann sich in eine Dampfsauna bzw. in ein Dampfbad begeben. Hier ist die Temperatur deutlich niedriger als in der finnischen Sauna und entspricht in etwa derjenigen der Biosauna. Die Luftfeuchtigkeit beläuft sich dagegen auf gut 80 bis 100 Prozent.
2009
14
Okt
Finnische Sauna
Am bekanntesten ist wohl die finnische Sauna, die wie der Name schon sagt, aus Finnland stammt. Diese Sauna ist mit einem Saunaofen ausgestattet, der die Saunakabine in der Regel auf 85°C bis 90°C aufheizt. In der finnischen Sauna ist es auch üblich hin und wieder einen Saunaaufguss durchzuführen. Hierbei wird kaltes Wasser, meist mit ätherischen Ölen versehen, auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen und der anschließende Dampf in der Kabine verteilt. Die übliche Verweildauer in der Sauna liegt zwischen 8 und 12 Minuten. Die finnische Sauna ist auch diejenige Sauna, die meistens als Heimsauna gebaut wird. Man kann sich eine Saunakabine sowohl in den Keller als auch in den Garten bauen. Bei einer Gartensauna sollte man zusätzlich darauf achten, dass nicht ungebetene Gäste Einblick auf den Garten haben, und sich gleichfalls eine Möglichkeit zur geeigneten Abkühlung in Saunanähe befindet.
2009
10
Okt
Tipps zum richtigen Saunieren
Die Sauna findet in unseren Breiten vorwiegend im Herbst und Winter Anklang, obwohl auch in der wärmeren Jahreszeit ein Saunabesuch durchaus zu empfehlen ist. Damit das Saunieren jedoch auch wirklich zu einem angenehmen und gesundheitsfördernden Freizeitvergnügen wird, sollten einige wichtige Hinweise von jedem Saunabesucher berücksichtigt werden.
Beim Saunieren ist der eigentlich gesundheitsfördernde Schritt nicht die Aufheizung in der Saunakabine, sondern das kalte Abduschen danach. Erst das anschließende Abkühlen regt die Durchblutung in allen Körperregionen maximal an und schützt vor dem so genannten Nachschwitzen. Kühlt man sich nämlich nicht vorschriftsmäßig ab, kann das zu Erkältungen und Kreislaufproblemen führen. Bei der Abkühlung hat man die freie Wahl zwischen einer normalen Dusche, einer Schwallbrause, einem Schlauch mit kaltem Wasser oder – für die Saunageübten – das Tauchbecken. Viel spass beim Saunabesuch Nur nicht vergessen Viel trinken hält den Kreislauf in Schwung wir können es nicht oft genug sagen.